Chiemseeausflug am bisher schönsten Tag im Jahr – Fraueninsel

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Kaum zu glauben, wenn man heute aus dem Fenster sieht, was für ein tolles Wetter wir am Wochenende hatten. Da so ein tolles Wetter natürlich zu einem Ausflug einlädt, besuchte ich mit meiner lieben Mama das bayerische Meer.

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Die meisten mussten wohl leider an so einem tollen Tag arbeiten, was die Promenade am Chiemseeufer leer erschienen ließ. Nach einem kurzen Bad für den kleinen Sam bei 5°C ging es schon bald auf eines der Schiffe und hinein ins Vergnügen. Ich liiiiebe Schifferl fahren! Die Schiffe der Chiemsee Schifffahrt fahren um diese Jahreszeit von Prien oder Gstadt auf die Frauen- oder Herreninsel, während im Sommer noch die Orte Seebruck, Chieming, Übersee und Felden angefahren werden. Der Winterfahrplan reichte an diesem Tag für uns vollkommen aus, denn wir wollten ein bisschen auf der Fraueninsel umher schlendern. „Chiemseeausflug am bisher schönsten Tag im Jahr – Fraueninsel“ weiterlesen

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Sterntaler Fuizn – einmal in der Wolkenschaukel entspannen

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Einiger meiner freien Tage die ich dieses Jahr schon hatte, habe ich in der Heimat verbracht und somit auch wieder so einiges mit meinen Lieben erleben können. Vom absoluten Geheimtipp schwärmte die Mama ja schon länger (so geheim war er gar nicht, aber so hörte es sich wohl noch viel überzeugender an). Also klare Sache, dem Geheimtipp wird auf den Grund gegangen und so machten wir uns auf dem Weg nach Bad Feilnbach, einem kleinen Ort hier im Landkreis Rosenheim. Dort in der Nähe gibt es die Sterntaler Fuizn (Filzen).
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Die Sterntaler Fuizn wurde als Moorerlebnis erträumt und mit Hilfe von Jugendgruppen, vielen Freiwilligen und den bayerischen Staatsforsten auf 1,5 Hektar Land verwirklicht. Die viele Arbeit hat sich gelohnt, liebe Leute, es ist wirklich ein tolles Erlebnis entstanden.
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Während die Kleinen von einer Moor-Elfe durch das Moor geführt werden können, können es die Großen auch alleine erkunden und sich an den Informationstafeln orientieren. Neben Vogelbeobachtungsstationen, Aussichtstorfhügeln, wassergefüllten Torfstichen, Schnitzereien in Bäumen oder kniehohem Bademoor, gibt es auch eine kleine Ausstellung an der aus Naturmaterialien hergestellte Kunstwerke präsentiert werden.
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Während sich Sam-Hund die Pfötchen und mehr mit Moor einsaute, entdeckte die Mama (nachdem erstmal ausgiebig auf der „Wolkenschaukel“ entspannt wurde) die tolle neue Spiefelreflexkamera und wollte sie gar nicht mehr aus der Hand geben, weshalb auch das ein oder andere Foto hier von ihr stammt.
So, jetzt liegt es an euch: probiert es aus und gebt dem Moor eine Chance, vielleicht gefällt es euch ja genauso gut wie uns. Schaukeln und einmal tief durchatmen nicht vergessen!
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…wenn Reisende nach Hause kommen

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Orte, Musik, Menschen, Gerüche, Dinge…es gibt so viel, was an Dahoam erinnern kann. Vor Kurzem hab ich mich mit einem alten Freund unterhalten, einem reisenden Freund. Folgt man seiner Chronik ist er eigentlich ständig unterwegs. Das Sympathische an ihm ist, dass er genauso gerne heim kommt wie ich (unter anderem, wir wollen mal nicht so sein).

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Stephani – Brauchtum hoaßt Heimat

Gestern am 26.12 hatte ich mir vorgenommen endlich mal wieder ganz alleine mit meiner Allerliebsten einen Kaffee trinken zu gehen, um in gemeinsamer Erinnerungen zu schwelgen (man, hört sich das alt an!). Gedacht, getan – eingepackt und los gefahren.
Am Parkplatz des Cafes angekommen, ich wollte gerade meinen Schlüssel vom Zündschloss ziehen, hing schon ein fremdes Gesicht quer über mein Seitenfenster und klopfte an die Scheibe. Die Tatsache, dass ich mich über seine Aufmerksamkeit erschreckt hatte belustigte das junge Kerlchen ganz besonders und er strahlte übers ganze Gesicht, was durchaus am StephaniSchnapserl gelegen haben könnte. „Ja Servus, griasde! Derf i di mitnehma?“ fragte er noch im gepflegten bayerischem Dialekt, bevor er von einem seiner Freunde mitgenommen wurde und die beiden in ihren Lederhosn über den Parkplatz Richtung FastfoodKette verschwanden. Für jeden Anderen wäre ab diesem Moment klar gewesen, dass das bayerische Urvolk nicht Zurechnungsfähig und mit Vorsicht zu genießen ist. Für mich war in diesem Moment aber etwas ganz anderes klar: Ich war wieder zuhause.
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Am zweiten Weihnachtsfeiertag muss man wissen, ist StephaniTag – unsere Burschen dürfen vom 25. auf den 26.12 jeglichen Schabernack treiben und Dinge verstecken, weshalb die ein oder andere Gartenbank auch mal im Baum hängen kann oder beim Nachbarn steht. Am 26.12 dürfen sie dann Schnapseln, heißt: sich von den Mädels Schnaps abholen. Der Brauch wird unterschiedlich gelebt, die meisten schmeißen sich ins Dirndl oder die Lederhosn und gehen auf einen StephaniTanz, somit wären wir wieder am Anfang dieses Posts angekommen…schwelgen in Erinnerungen – nächstes Jahr samma wieder dabei und wer weiß an wessen Fenster wir klopfen werden?