Cantuccini mal anders – zum Ersten

Ouuuhh, viel zu lang war ich nicht mehr hier. Zumindest nicht besonders aktiv! Es könnte daran liegen, dass Ferien sind und in den Ferien hab ich eigentlich immer am meisten zu tun, trotz Urlaub. Warum? Mh, könnte daran liegen, dass ich meinem Panda unser „Kämmerchen“ abgeschwatzt hab und dort zurzeit mein eigenes kleines Bastel- und Chaoszimmer einrichten darf.
Aber Schluss mit dem Nähkästchengeplaudere und zum heutigen Post.

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Caaaantuuuucciiiiniiis darf ich euch heute zeigen. Angefangen hat alles mit meinem Papa, der zu seinem Wochenendritual (ein Espresso nach dem Essen) immer einen kleinen Keks dazu bekam. Da traditionellerweise ein Amarettini zum Espresso gereicht wird, die allerdings nicht so hoch im Kurs bei meinem lieben Papi stehen, dachte ich an Cantuccinis. Also probierte ich die ersten Cantuccinis mal anders, mit Pistazien und Cranberries. Ich hatte Glück, sie bestanden die Geschmackskontrolle des größten Kritikers und so entstanden noch viele weitere CantucciniKombinationen – eine davon heute, hier und jetzt.

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Für den Teig:
250g Mehl
180g Zucker
1TL Backpulver
a Packerl Vanillezucker
a Prise Salz
25g weiche Butter
2 Eier

Für „normale“ Cantuccini würde man zu dem Teig noch 180g Mandeln hinzu geben. Bei den „Cantuccinis in Orange“ habe ich 80g Aprikosen klein geschnitten und hinzugegeben. Außerdem noch 50g getrocknete Kokosnuss und 50g Cashewkerne, somit hab ich die üblichen 180g Mandeln ersetzt. Natürlich kann man das mit allem anderen genauso tun. Je nachdem was man noch so da hat, oder was man besonders gern mag. Bei mir war es eine Kombi aus beidem und diese zufällige Kombi hat sogar richtig gut geschmeckt!

Zum Thema zurück: erstmal den Ofen auf 200°C (O/U) vorheizen, dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten, nicht wundern: der Teig wird ziemlich klebrig sein. Ist alles gut vermischt, wird der Teig in sechs gleiche Stücke geteilt. Mit Hilfe von etwas Mehl lassen sich diese Teile nun etwas leichter zu etwa 20 cm langen Rollen formen. Ist das geschafft, auf ein Blech damit! Lasst ein wenig Abstand zwischen den Rollen, so um die sechs cm. Ab in den Ofen! Dort bleiben die leckeren Röllchen für 15 Minuten. Anschließend rausholen und gut abkühlen lassen, sonst wird’s schwierig mit dem Schneiden. Der Teig müsste ziemlich auseinander gegangen sein, er wird jetzt schräg geschnitten, mit einem Abstand von ca. 1,5 cm, je nach Gefühl. Die kleinen Dinger müssen jetzt noch einmal aufs Blech, mit der Schnittfläche nach unten. Das Blech mit den fast fertigen Cantuccinis kommt jetzt noch einmal in den Ofen, allerdings nur für 5-8 Minuten.
Fertig, lasst sie euch schmecken und vielleicht lese ich ja demnächst schon neue Kreationen von euch!

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